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Grund dafür war das Ausprobieren einer anderen Art von Krippenspiel – ohne zusätzlichen Druck in der auch so schon vollen Adventszeit. Betrachtet man die Situation des eingeschränkten Regelbetriebes, wäre ein Krippenspiel mit allen Vorschülern ja auch ohnehin nicht möglich gewesen.

Ein Vorbereitungsteam hat sich dazu Gedanken gemacht und hat sehr liebevoll und durchdacht Stationen der Weihnachtsgeschichte im Garten vorbereitet.

Dabei hat ein Stern (getragen von je einem Kind der Gruppe) die Kinder von Station zu Station geführt und hat die Weihnachtsgeschichte erzählt. Begleitet durch das Lied „Stern über Bethlehem“ zogen nun die einzelnen Gruppen durch den Garten. Die Allerkleinsten durften zuerst starten.

Als dann die Größeren folgten, war die Vorfreude zu spüren. Im Gruppenzimmer wurden sie vom kleinen Stern eingestimmt und zogen singend in den Garten ein. „Da steht eine Kiste!“ war ein Ausruf, der mehrmals zu hören war. Und was kam da alles zum Vorschein?

Schöne Gewänder und mancherlei Utensilien - da waren zunächst das weiße Engelskostüm und eine Kerze. Ein Engel schickt Maria auf den Weg und die Kinder gehen mit. Und die Kinder wissen schon, Maria wird bald ein Baby bekommen.

Bei der nächsten Kiste entdeckten die Kinder schnell Maria und Josef, aber beim grauen Leder haben sie gerätselt. „Der Esel“ war die erste Idee – aber es war die Schürze des Wirts, der gleich darauf in die Villa Samenkorn einzog und das klopfende Paar abwies. Die Kinder überlegten, was eigentlich ein Wirt ist. Ein kleiner Wirt wollte Maria und Josef sofort ein Zimmer geben – die Erzieherin bezog die Antwort ein und sagte „Siehst du, du hättest den beiden gleich ein Zimmer gegeben, aber der Wirt damals hat Maria und Josef weggeschickt. Der hatte kein Zimmer frei. Schade!

Am Lagerfeuer saß schon ein Schäfchen - eine Kanne Milch und ein Brot lagen bereit. „Ist da wirklich Milch drin?“ Mit Freude verwandelten sich die Kinder in Hirten. Ein kleines Mädchen rief aus „Ich bin ein Mädchen und darf Hirte sein! Das ist echt lustig.“ Und wieder war da ein Engel und sagte „Fürchtet euch nicht!“ Das Wärmen am Feuer musste gar nicht gespielt werden. Es war tatsächlich kalt und ungemütlich.

Und wo führte der Stern uns als nächstes hin? Ganz nah zu den Hühnern – da wurden die Krabbelkäfer ganz neugierig. Die großen Kinder staunten, welche schönen Stoffe nun zum Vorschein kamen – die heiligen drei Könige mit ihren Geschenken. Wie hießen die gleich nochmal?

Und dann näherten wir uns dem Stall. Erst begegneten wir den Tieren und endlich waren wir am Ziel unserer kleinen Reise. Das Weidenzelt hatte sich in einen wunderbaren Stall verwandelt. Alle „Mitspieler“ der Geschichte waren angekommen. Und in der Mitte die leuchtende Krippe. Die Gruppen hängten nach und nach ihre mitgebrachten Sterne ins Zelt und am Ende leuchtete der Stall herrlich. Mit dem Lied „Alle Jahre wieder“ wurde der Weihnachtsweg beendet. Jedes Kind durfte zum Schluss was mit nach Hause nehmen, was Sie ja vielleicht schon zusammen mit Ihrem Kind angeschaut haben.

Im Laufe des Tages hatten die Kinder sich noch viel von dem Erlebten zu erzählen. Und als ein Kind am Nachmittag abgeholt wurde, da begrüßte es die Mutter mit den Worten „Das Jesuskind hat uns ein Geschenk gemacht.“

Bestimmt knüpfen wir im nächsten Jahr an diese gelungene Erfahrung an. Die Gruppen waren ganz unterschiedlich groß und in jeder Gruppe lief der Weg ein wenig anders ab. Die Kinder waren voll in der Geschichte dabei.

Im Garten waren dann die anderen Gruppen zu sehen und ihre Lieder zu hören – so fühlte es sich wie eine große Gemeinschaft an – das, was uns ja gerade ganz schön fehlt.

Wir als Team wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und wünschen Ihnen, dass Sie auch vom Kind in der Krippe beschenkt werden – mit Licht und Hoffnung in dieser manchmal so trüben Zeit.

Vielen Dank für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen und Ihr Mittun im Kinderhaus.

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